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Qigong



... ist eine chinesische, bewegungsorientierte Übung, deren Ziel es ist, das Qi im Körper zu aktivieren, zum Fließen zu bringen, neues Qi aufzunehmen und krankes, verbrauchtes Qi abzustoßen. Die Übungen bestehen aus weich-fließenden , runden, langsamen Bewegungen, die als Voraussetzung Körperentspannung und Vorstellungsbilder haben.
Gong in Qigong heißt:
Eine bewährte Methode so zu praktizieren um darin Meisterschaft zu erreichen. Bei Qigong werden Übungen nach einer bestimmten Methode solange praktiziert, bis man spürt, wie mangelndes Qi aufgenommen wird und das Qi dahin fließt, wo es gebraucht wird.
Der durch Qigong aktivierte Fluß des Qi spürt bei Krankheit Blockaden und Verstopfungen in den Meridianbahnen auf, konzentriert sich dort und versucht in diesen Bereichen die Meridiane und Zwischenverbindungen zu öffnen. Das Praktizieren der Übungen führt zu einer Diagnose und ist gleichzeitig die Behandlung der körperlichen Störung. Dieser “Ansturm“ auf die Blockaden bewirkt unwillkürlich von innen her eine äußere körperliche Bewegung. Diese Bewegung ist von großer Bedeutung, da sie auf körperliche oder seelisch Verspannung hinweist. Es setzt ein Prozess der Selbstheilung ein. Einige Menschen beginnen, sich ihrer jeweiligen Störung entsprechend, zu schütteln, andere springen, tanzen oder stoßen Laute aus und wieder andere stehen oder sitzen nur still da. Jeder tut somit das, was sein Organismus braucht.

In dem Moment, in dem das Qi versucht, Blockaden aufzulösen, können Schmerzen oder Unwohlsein auftreten. Es ist wichtig, diese vorübergehenden Schmerzen anzunehmen und den Heilungsprozess des Körpers gewähren zu lassen. Werden die Übungen jedoch an diesem Punkt abgebrochen, bessert sich das Leiden nicht, und das Qi bleibt stecken.
Der Qifluß manifestiert sich unterschiedlich, einmal in wohlig, deutlich spürbarer Wärme im Unterbauch oder in den Gliedmaßen, durch fröhliche, gelassene Gefühle, Leichtigkeit oder Schwere, durch Prickeln, Ausdehnung oder Zusammenziehen, ganz entsprechend dem Zustand des Übenden.

Ein Zeichen für das Fließen des Qi ist u.a. die vermehrte Speichelbildung mit häufigem Herunterschlucken des Speichels. Gehör und die Funktion des Gehirns werden verbessert. Krampfhaft jedoch etwas erreichen zu wollen, oder sich auf etwas zu fixieren bedeutet, die Energie zu stoppen, einzufrieren oder zu blockieren. Jeder Mensch beginnt mit dem Üben aus einem persönlichen Motiv heraus, um Heilung zu suchen bei einer Krankheit, oder in einer Lebenskrise. Fortschritte beim Üben motivieren ihn Meisterschaft zu erlangen.
Qigong ist eine Kunst die jeder erlernen kann, völlig unabhängig von Herkunft, Wissen, Alter und Gesundheitszustand.
Gesunden dient Qigong zur Stabilisierung und Verbesserung der Gesundheit und im fortgeschrittenen Stadium als Möglichkeit, das Qi in eine höhere Energie zu verwandeln.

Das Qi wird zuerst im Körper geweckt und verbindet sich dann mit dem kosmischen oder äußeren Qi. Qigong wirkt bei wiederholtem Üben von Innen. Der Körper verwandelt sich durch das Freisetzen von Energie auf der Zellebene ohne Eingriff von außen. Die Energie, das Qi, beginnt zufließen durch den wachsenden Ausgleich von Yin- und Yang. Durch das Qi wird auch unser Geist wacher und man findet neue Lösungswege im alltäglichen Leben, welches sich wiederum auf den Körper mit weniger Streßsituationen und Verkrampfungen auswirkt. Energieblockaden lösen sich auf. Wenn es gelingt durch die Übungen das Seelische mit dem Leiblichen in Einklang zu bringen, entfaltet die innere Intelligenz eine Ordnung, im Wechselspiel von Yin und Yang.

Ich unterrichte:


Ba Duan Jin (DIE ACHT EDLEN ÜBUNGEN)

Harmonie in 18 Figuren

8 Figuren für den Alltag

Das Spiel der fünf Tiere

Wirbelsäulenqigong

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